Der Bericht enthält die Ergebnisse einer 2025 durchgeführten Erhebung zu besonders schutzbedürftigen Geflüchteten in acht Berliner Unterkünften. Die Daten zeigen einen hohen Anteil vulnerabler Bewohner:innen sowie Defizite bei Unterbringung und Gesundheitsversorgung. Besonders häufig betroffen waren Minderjährige, alleinreisende Frauen und Alleinerziehende. Der Bericht enthält zudem Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Versorgungssituation.
Autor: BNS Koordination
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Der Bericht enthält Kerndaten zu den Beratungstätigkeiten der BNS-Fachstellen im Jahr 2025. Rund 2.100 Personen wurden in knapp 7.000 Beratungsgesprächen beraten. 94 % der Klient:innen waren besonders schutzbedürftig. Die größte Gruppe bildeten Minderjährige und junge Volljährige, gefolgt von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Betroffenen schwerer Gewalt.
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Zum 12.06.2026 treten neue Regelungen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft, die das Asylrecht deutlich verändern. Gleichzeitig bestehen Spielräume auf Landesebene. Das BNS und der Flüchtlingsrat Berlin haben 5 zentrale Handlungsfelder identifiziert und formulieren Empfehlungen für eine menschenrechtsbasierte Umsetzung in Berlin.
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Das BNS lädt herzlich zu einer Fachtagung ein, die kurz vor der Berliner Wahl den Blick auf die Situation besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen richtet und aktuelle politische Entwicklungen sowie Handlungsspielräume in den Fokus nimmt.
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Der Ausbau von Groß- und Notunterkünften in Tempelhof & Tegel gefährdet die physische & psychische Gesundheit geflüchteter Menschen. Enge, laute, unsichere Wohnverhältnisse, fehlende Privatsphäre & mangelnde psychosoziale Versorgung führen zu Krisen & Suchtproblemen. Das BNS fordert den Rückbau, dezentrale Unterbringung, verbindliche Mindeststandards & Schutz besonders vulnerabler Menschen sowie den Ausbau medizinischer, therapeutischer & psychosozialer Versorgung.
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Im September 2025 startete das BNS ein Monitoring zu Abschiebungen, Dublin-Rücküberstellungen und gescheiterten Abschiebeversuchen besonders vulnerabler Geflüchteter in Berlin. Elena Litzmann erklärt, wie Fachkräfte anonym Fälle von Menschenrechtsverletzungen melden können und warum die Dokumentation für die Sozialarbeit wichtig ist. Die gesamte Ausgabe Forum Sozial ist unter diesem Link https://www.dbsh.de/service/shop.html erhältlich.
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Sprache ist Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Geflüchtete und migrierte Menschen mit Behinderungen sind jedoch oft vom Zugang zu Integrations- und Berufssprachkursen ausgeschlossen. Das Positionspapier fordert eine inklusive Ausgestaltung des Kurssystems, bedarfsgerechte Angebote und eine ausreichende Finanzierung, um gleichberechtigten Spracherwerb und Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sicherzustellen.
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Mehr als 250 Organisationen appellieren eindringlich an die Bundesregierung, gefährdete Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage unverzüglich nach Deutschland zu evakuieren. Rund 1.800 Menschen warten weiterhin auf Schutz. Deutschland muss seine menschenrechtlichen Verpflichtungen einlösen, Zusagen einhalten und Abschiebungen nach Afghanistan verhindern – jeder Tag zählt.
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Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen kritisiert das Berliner Netzwerk Flucht und Behinderung die strukturellen Barrieren für geflüchtete Menschen mit Behinderungen in Berlin. Zugang zu Eingliederungshilfe, Teilhabe und Selbstbestimmung bleibt erschwert. Wir fordern transparente Verfahren, geschulte Fachkräfte, barrierefreie Informationen und menschenrechtskonforme Unterstützung.
