Anlässlich der Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin hat das BNS Empfehlungen für verschiedene Handlungsfelder entwickelt. Sie sollen die Rechte und Lebensbedingungen geflüchteter Menschen in Berlin – insbesondere von Menschen mit besonderem Schutzbedarf – verbessern.
Autor: BNS Koordination
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Der AK Junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrates, das Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Geflüchtete und Migrant*innen (BBZ) und das BNS zusammen mit dem Willkommensbündnis Hasenheide und dem Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V. kritisieren die Pläne des Berliner Senats, in der geplanten Großunterkunft in der Hasenheide eine dritte sogenannte Willkommensschule in einer Flüchtlingsunterkunft zu eröffnen.
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In einem gemeinsamen Appell fordern wir mit dem Zentrum ÜBERLEBEN und 60 weiteren Organisationen verlässliche Unterstützung, nachhaltige Finanzierung und menschenwürdige Bedingungen für Schutzsuchende. Denn eine rechtsstaatliche und menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik stärkt nicht nur die Betroffenen, sondern unsere Gesellschaft als Ganzes.
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Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) lädt herzlich zum diesjährigen Fachtag ein – die Anmeldung ist ab sofort eröffnet.
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Das BNS zeichnet das Memorandum als eine der 275 Organisationen mit. Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft setzt das Netzwerk ein Zeichen für einen starken, solidarischen Flüchtlingsschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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Geflüchtete Kinder haben mit Inkrafttreten der GEAS-Reform Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zum regulären Bildungssystem. Segregierte Schulstrukturen in Berlin stehen damit im Widerspruch zu europäischem Recht. Gemeinsam mit dem Berliner Flüchtlingsrat und der GEW BERLIN fordert das BNS die Umwidmung bestehender Sonderstrukturen und die Aufnahme aller betroffenen Kinder in Regelschulen.
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Der Bericht enthält die Ergebnisse einer 2025 durchgeführten Erhebung zu besonders schutzbedürftigen Geflüchteten in acht Berliner Unterkünften. Die Daten zeigen einen hohen Anteil vulnerabler Bewohner:innen sowie Defizite bei Unterbringung und Gesundheitsversorgung. Besonders häufig betroffen waren Minderjährige, alleinreisende Frauen und Alleinerziehende. Der Bericht enthält zudem Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Versorgungssituation.
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Der Bericht enthält Kerndaten zu den Beratungstätigkeiten der BNS-Fachstellen im Jahr 2025. Rund 2.100 Personen wurden in knapp 7.000 Beratungsgesprächen beraten. 94 % der Klient:innen waren besonders schutzbedürftig. Die größte Gruppe bildeten Minderjährige und junge Volljährige, gefolgt von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Betroffenen schwerer Gewalt.
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Zum 12.06.2026 treten neue Regelungen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft, die das Asylrecht deutlich verändern. Gleichzeitig bestehen Spielräume auf Landesebene. Das BNS und der Flüchtlingsrat Berlin haben 5 zentrale Handlungsfelder identifiziert und formulieren Empfehlungen für eine menschenrechtsbasierte Umsetzung in Berlin.
