Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) lädt herzlich zum diesjährigen Fachtag ein – die Anmeldung ist ab sofort eröffnet.
Autor: BNS Koordination
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Das BNS zeichnet das Memorandum als eine der 275 Organisationen mit. Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft setzt das Netzwerk ein Zeichen für einen starken, solidarischen Flüchtlingsschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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Geflüchtete Kinder haben mit Inkrafttreten der GEAS-Reform Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zum regulären Bildungssystem. Segregierte Schulstrukturen in Berlin stehen damit im Widerspruch zu europäischem Recht. Gemeinsam mit dem Berliner Flüchtlingsrat und der GEW BERLIN fordert das BNS die Umwidmung bestehender Sonderstrukturen und die Aufnahme aller betroffenen Kinder in Regelschulen.
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Der Bericht enthält die Ergebnisse einer 2025 durchgeführten Erhebung zu besonders schutzbedürftigen Geflüchteten in acht Berliner Unterkünften. Die Daten zeigen einen hohen Anteil vulnerabler Bewohner:innen sowie Defizite bei Unterbringung und Gesundheitsversorgung. Besonders häufig betroffen waren Minderjährige, alleinreisende Frauen und Alleinerziehende. Der Bericht enthält zudem Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Versorgungssituation.
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Der Bericht enthält Kerndaten zu den Beratungstätigkeiten der BNS-Fachstellen im Jahr 2025. Rund 2.100 Personen wurden in knapp 7.000 Beratungsgesprächen beraten. 94 % der Klient:innen waren besonders schutzbedürftig. Die größte Gruppe bildeten Minderjährige und junge Volljährige, gefolgt von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Betroffenen schwerer Gewalt.
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Zum 12.06.2026 treten neue Regelungen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft, die das Asylrecht deutlich verändern. Gleichzeitig bestehen Spielräume auf Landesebene. Das BNS und der Flüchtlingsrat Berlin haben 5 zentrale Handlungsfelder identifiziert und formulieren Empfehlungen für eine menschenrechtsbasierte Umsetzung in Berlin.
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Das BNS lädt herzlich zu einer Fachtagung ein, die kurz vor der Berliner Wahl den Blick auf die Situation besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen richtet und aktuelle politische Entwicklungen sowie Handlungsspielräume in den Fokus nimmt.
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Der Ausbau von Groß- und Notunterkünften in Tempelhof & Tegel gefährdet die physische & psychische Gesundheit geflüchteter Menschen. Enge, laute, unsichere Wohnverhältnisse, fehlende Privatsphäre & mangelnde psychosoziale Versorgung führen zu Krisen & Suchtproblemen. Das BNS fordert den Rückbau, dezentrale Unterbringung, verbindliche Mindeststandards & Schutz besonders vulnerabler Menschen sowie den Ausbau medizinischer, therapeutischer & psychosozialer Versorgung.
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Im September 2025 startete das BNS ein Monitoring zu Abschiebungen, Dublin-Rücküberstellungen und gescheiterten Abschiebeversuchen besonders vulnerabler Geflüchteter in Berlin. Elena Litzmann erklärt, wie Fachkräfte anonym Fälle von Menschenrechtsverletzungen melden können und warum die Dokumentation für die Sozialarbeit wichtig ist. Die gesamte Ausgabe Forum Sozial ist unter diesem Link https://www.dbsh.de/service/shop.html erhältlich.
