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Geflüchtete Kinder haben ein Recht auf Regelschule

Geflüchtete Kinder haben mit Inkrafttreten der GEAS-Reform Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zum regulären Bildungssystem. Segregierte Schulstrukturen in Berlin stehen damit im Widerspruch zu europäischem Recht. Gemeinsam mit dem Berliner Flüchtlingsrat und der GEW BERLIN fordert das BNS die Umwidmung bestehender Sonderstrukturen und die Aufnahme aller betroffenen Kinder in Regelschulen.

Mit Inkrafttreten der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni 2026 gilt für geflüchtete Kinder und Jugendliche ein Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zum regulären Bildungssystem. Gleichzeitig bestehen in Berlin weiterhin segregierende Schulstrukturen für geflüchtete Kinder und Jugendliche, unter anderem in Tegel und Tempelhof. Zudem werden neue Strukturen dieser Art aufgebaut.

Das BNS, der Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrats und die GEW BERLIN fordern daher die Umwidmung der bestehenden Segregationsschulen sowie die Aufnahme der dort lernenden Kinder und Jugendlichen in umliegende Regelschulen. Regelschulen sind der zentrale Ort für Bildung, soziale Integration und Teilhabe. Statt in Sonderstrukturen sollte in gleiche Bildungschancen für alle Kinder in Berlin investiert werden.


Pressekontakte:
Daniel Jasch
Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrats und Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Geflüchtete und Migrant:innen (BBZ)
Tel.: 030 666 407 21
E-Mail: d.jasch@bbzberlin.de


Andrea Haefner
Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS)
Tel.: 030 666 407 21
E-Mail: a.haefner@ueberleben.org


Ann-Kathrin Mützel
GEW BERLIN
Telefon: 030 2199 93 46
E-Mail: Ann-Kathrin.Muetzel@gew-berlin.de

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