Der Ausbau von Groß- und Notunterkünften in Tempelhof & Tegel gefährdet die physische & psychische Gesundheit geflüchteter Menschen. Enge, laute, unsichere Wohnverhältnisse, fehlende Privatsphäre & mangelnde psychosoziale Versorgung führen zu Krisen & Suchtproblemen. Das BNS fordert den Rückbau, dezentrale Unterbringung, verbindliche Mindeststandards & Schutz besonders vulnerabler Menschen sowie den Ausbau medizinischer, therapeutischer & psychosozialer Versorgung.
Kategorie: Stellungnahmen
-
-
Sprache ist Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Geflüchtete und migrierte Menschen mit Behinderungen sind jedoch oft vom Zugang zu Integrations- und Berufssprachkursen ausgeschlossen. Das Positionspapier fordert eine inklusive Ausgestaltung des Kurssystems, bedarfsgerechte Angebote und eine ausreichende Finanzierung, um gleichberechtigten Spracherwerb und Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sicherzustellen.
-
Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen kritisiert das Berliner Netzwerk Flucht und Behinderung die strukturellen Barrieren für geflüchtete Menschen mit Behinderungen in Berlin. Zugang zu Eingliederungshilfe, Teilhabe und Selbstbestimmung bleibt erschwert. Wir fordern transparente Verfahren, geschulte Fachkräfte, barrierefreie Informationen und menschenrechtskonforme Unterstützung.
-
Im Rahmen seiner Mitarbeit im Arbeitskreis junge Geflüchtete hat das BNS ein Positionspapier veröffentlicht, das die Beschulung geflüchteter Kinder in Unterkünften scharf kritisiert. Es beschreibt die aktuellen Pläne des Senats, Willkommensklassen in Großunterkünften einzurichten, und beleuchtet die erheblichen menschenrechtlichen, integrationspolitischen und psychologischen Risiken.
-
Das BNS und der Flüchtlingsrat Berlin fordern, dass Berlin bei der Umsetzung des GEAS-Anpassungsgesetzes alle Spielräume zugunsten Schutzsuchender nutzt – darunter die Prüfung alternativer Standorte, die Identifizierung besonderer Schutzbedarfe und den gesicherten Zugang unabhängiger Beratungsangebote. Das geplante Ankunftszentrum Tegel darf kein Symbol einer restriktiven Asylpolitik werden, sondern muss menschenrechtsorientiert ausgestaltet sein.
-
Die Präsentation aus dem Workshop gibt einen strukturierten Überblick über die Diskussionen und Forderungen der Zivilgesellschaft zur GEAS-Reform und zum Ankunftszentrum Tegel.
-
Die geplante Großunterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete verstößt gegen internationale und nationale Kinderrechte, das Berliner Schulgesetz und den Jugendschutz. Der Arbeitskreis junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrats und das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen fordern: Kinderschutz, Bildungsgerechtigkeit und dezentrale, kinderrechtskonforme Lösungen statt Lagerpolitik.
-
Die neue Regierung verschärft das Asylrecht und ignoriert dabei grundlegende Menschenrechte. Schutzsuchenden wird zunehmend der Zugang zu medizinischer Versorgung verwehrt. Zum Weltflüchtlingstag fordern wir, das Zentrum ÜBERLEBEN und Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) gemeinsam mit über 20 Organisationen, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung gegenüber Schutzsuchenden nachkommt und allen Menschen in Deutschland den…
