Sprache ist Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Geflüchtete und migrierte Menschen mit Behinderungen sind jedoch oft vom Zugang zu Integrations- und Berufssprachkursen ausgeschlossen. Das Positionspapier fordert eine inklusive Ausgestaltung des Kurssystems, bedarfsgerechte Angebote und eine ausreichende Finanzierung, um gleichberechtigten Spracherwerb und Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sicherzustellen.
Schlagwort: Menschenrecht
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Mehr als 250 Organisationen appellieren eindringlich an die Bundesregierung, gefährdete Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage unverzüglich nach Deutschland zu evakuieren. Rund 1.800 Menschen warten weiterhin auf Schutz. Deutschland muss seine menschenrechtlichen Verpflichtungen einlösen, Zusagen einhalten und Abschiebungen nach Afghanistan verhindern – jeder Tag zählt.
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Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen kritisiert das Berliner Netzwerk Flucht und Behinderung die strukturellen Barrieren für geflüchtete Menschen mit Behinderungen in Berlin. Zugang zu Eingliederungshilfe, Teilhabe und Selbstbestimmung bleibt erschwert. Wir fordern transparente Verfahren, geschulte Fachkräfte, barrierefreie Informationen und menschenrechtskonforme Unterstützung.
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Das BNS und der Flüchtlingsrat Berlin fordern, dass Berlin bei der Umsetzung des GEAS-Anpassungsgesetzes alle Spielräume zugunsten Schutzsuchender nutzt – darunter die Prüfung alternativer Standorte, die Identifizierung besonderer Schutzbedarfe und den gesicherten Zugang unabhängiger Beratungsangebote. Das geplante Ankunftszentrum Tegel darf kein Symbol einer restriktiven Asylpolitik werden, sondern muss menschenrechtsorientiert ausgestaltet sein.
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Zum Weltkindertag fordert der Arbeitskreis junger Geflüchteter des Flüchtlingsrats Berlin gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft BERLIN (GEW BERLIN) und dem Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS): Integration statt Segregation für geflüchtete Kinder und Jugendliche – wir sagen Nein zu Lagerschulen und Isolation, Ja zu Teilhabe durch Bildung.
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Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) hat heute eine Monitoringstelle eingerichtet. Diese dokumentiert Abschiebungen und Dublin-Rücküberstellungen – sowie gescheiterte Abschiebeversuche – von besonders vulnerablen Geflüchteten in Berlin.
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Die geplante Großunterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete verstößt gegen internationale und nationale Kinderrechte, das Berliner Schulgesetz und den Jugendschutz. Der Arbeitskreis junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrats und das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen fordern: Kinderschutz, Bildungsgerechtigkeit und dezentrale, kinderrechtskonforme Lösungen statt Lagerpolitik.
